Sporttherapie


Ziel

 

Das Ziel der Physiotherapie im Hundesport ist es, das Risiko von Sportverletzungen zu verringern und vorzeitigen degenerativen Prozessen am Bewegungsapparat vorzubeugen.

 

Wie

 

Ein gezieltes Kraft- und Ausdauertraining wird die Muskulatur des Sporthundes aufbauen und seine Ausdauer verbessern. Gut bemuskelte Hunde können Stürze oder Ausrutscher besser abfangen. Sie sind somit nicht so anfällig für Sportverletzungen wie untrainierte Hunde. Dazu gehören ein Aufwärmtraining (Warm up) vor einer sportlichen Aktivität und das Entspannen der Muskulatur sowie des Bewegungsapparates  (Cool down) danach.  

Durch ein Warm up werden die Muskeln, Bänder und Sehnen elastischer, die Gelenkflüssigkeit wird gleichmäßig über die Gelenkflächen verteilt. Die Verletzungsgefahr durch Überdehnen oder Zerren der Muskulatur und des Bandapparat wird reduziert. Das Cool down nach der sportlichen Tätigkeit gibt dem Hund die Möglichkeit den Puls, die Atmung und Körpertemperatur wieder auf einen normalen Stand zu bringen, die Muskulatur wieder zu lockern und die Stoffwechselprodukte abzutransportieren.